Virtuelle Inbetriebnahme
PLC-Logik gegen ein physikbasiertes Maschinenmodell testen, bevor die reale Anlage verfügbar ist
Unsere Rolle
neexo erstellte das physikbasierte Maschinenmodell, implementierte die PLC-Kopplung und das I/O-Mapping und unterstützte die Automation bei der reproduzierbaren Validierung kritischer Logik.
Eingesetzte Kompetenzen
Das Problem
Viele Unternehmen stehen vor ähnlichen Herausforderungen, wenn sie versuchen, Wert aus ihren technischen Daten und Prozessen zu schaffen.
Die PLC-Software einer mehrstationigen Linie konnte erst spät gegen reale Sensoren, Aktoren und Materialflussbedingungen geprüft werden. Sequenzfehler, unvollständige Verriegelungen und falsche I/O-Annahmen drohten deshalb erst beim physischen Aufbau sichtbar zu werden.
Diese Herausforderungen führen oft zu konkreten Problemen:
- PLC-Entwicklung war vom Reifegrad der Mechanik und Elektrik abhängig
- Dynamisches Verhalten von Bewegungen, Sensoren und Materialfluss fehlte im Softwaretest
- I/O-Mapping, Sequenzen und Störreaktionen konnten vor dem Aufbau nicht integriert validiert werden
Warum es wichtig ist
Warum ist das relevant? Ein Blick auf die breiteren Auswirkungen:
Wenn Steuerungslogik erstmals an der realen Maschine läuft, konkurriert Fehlersuche mit Montage, Abnahme und Terminplan. Eine PLC-gekoppelte Physiksimulation verlagert integrierte Logiktests in eine kontrollierte, wiederholbare Umgebung.
Kennzahlen, auf die wir achten:
Reifegrad der PLC-Logik vor Hardwareverfügbarkeit
Abdeckung kritischer Sequenzen, Verriegelungen und Störfälle
Offene Software- und Mapping-Punkte vor physischer Inbetriebnahme
Unsere Lösung
So gehen wir die Lösung an:
Physikbasiertes Digital-Twin-Modell für relevante Bewegungen, Sensorik und Materialfluss
Bidirektionale Kopplung zwischen PLC-Laufzeit und simulierten Ein- und Ausgängen
Verifiziertes I/O- und Zustandsmapping zwischen Steuerungssoftware und Maschinenmodell
Ausführung definierter Normal-, Grenz- und Störszenarien zur Validierung der Logik
Ergebnisse
Der Vergleich zwischen Ausgangspunkt und Ergebnis zeigt den konkreten Wert, den die Lösung schaffen kann.
PLC-Integration beginnt an der realen Maschine mit begrenzt reproduzierbaren Bedingungen
PLC-Logik läuft früh gegen eine gekoppelte Physiksimulation mit kontrollierten Szenarien
Die konkreten Ergebnisse umfassen:
- Früh sichtbare Sequenz-, Verriegelungs- und I/O-Probleme vor dem physischen Aufbau
- Wiederholbare Softwaretests unabhängig vom aktuellen Hardwarezugang
- Belastbarere Ausgangsbasis für FAT, Inbetriebnahme und weitere Tests
Projektkontext
Bei einer mehrstationigen Maschinenlinie reiften Mechanik, Elektrik und Software mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Das Automationsteam benötigte eine realistische Gegenstelle, um PLC-Code vor dem vollständigen Aufbau integriert auszuführen.
Lieferergebnisse
- Physikbasiertes Digital-Twin-Modell der relevanten Maschinenfunktionen
- PLC-Kopplung mit dokumentiertem I/O- und Zustandsmapping
- Ausführbare Szenarien für Sequenzen, Verriegelungen und Störreaktionen
Weiterführende Links
Leitfäden
Möchten Sie PLC-Logik und Maschinenverhalten prüfen, bevor die Hardware bereitsteht?
Gern helfen wir Ihnen, Ihre Situation zu analysieren und Möglichkeiten für ähnliche Lösungen zu identifizieren.